Hexenmuseum Schweiz - Schloss Liebegg - Gränichen AG  

 

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Sonder- Ausstellung
ab Ostern 2026


Schicksalsfäden – Zwischen Segen und Bann


Feine Fäden, fest verwoben mit Glauben, Hoffnung und Magie – in den Klöstern Europas entstanden seit Jahrhunderten
kunstvolle Arbeiten, die mehr waren als reine Handarbeit. Klosterstickereien, Votivgaben und Schutzamulettchen sollten
das Göttliche berühren, Heilung bringen, Segen spenden – oder Unheil bannen.

Doch wo der Glaube an göttliche Macht endet, beginnt der Volksglaube: Hier mischen sich religiöse Symbole mit uralten
Vorstellungen von Schutz, Schicksal und Zauberkraft. Goldene Garne und geweihte Stoffe wurden zu Trägern einer
unsichtbaren Verbindung zwischen Himmel und Erde.

Die Ausstellung „Schicksalsfäden – Zwischen Segen und Bann“ zeigt, wie sich Frömmigkeit und Aberglaube in
Klosterarbeiten, Brewerln und Schutzzeichen verflechten. Jedes Stück erzählt von der Suche nach Sicherheit,
Trost und Einfluss auf das eigene Schicksal – genäht, bestickt und gesponnen mit dem Wunsch, die feinen Linien zwischen
Glauben und Magie selbst zu gestalten.

Eine Hommage an Lisabeth Steiner, Klosterstickerin und Gönnerin des Hexenmuseums Schweiz. Viele der unschätzbaren
Kostbarkeiten unserer Sammlung stammen aus Ihrer Schenkung an unser Museum.

Sie dürfen gespannt sein...